AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Tomke Lauer - Coach und psychologische Beratung, Dolgenseestraße 6, 10319 Berlin, E-Mail: kontakt@tomke-lauer.de
(nachfolgend „Anbieterin“)und ihren Kundinnen/Kunden (nachfolgend „Kund*in“) über Coaching- und Beratungsleistungen in Einzel- und Gruppenformaten sowie begleitende digitale Inhalte (z. B. Unterlagen, Aufzeichnungen).
Abweichende Bedingungen der Kund:innen gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Vertragssprache ist Deutsch.
2. Leistungsangebot
Die Anbieterin bietet Coaching und psychologische Beratung (ohne Heilerlaubnis) im 1:1 sowie in Gruppenprogrammen an. Das Gruppenprogramm hat eine feste Laufzeit von 6 Wochen, sofern im Angebot/Vertrag nichts Abweichendes vereinbart ist.
Inhalte auf der Website stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Leistungsbeschreibung.
Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt in der Regel nach einem Erstgespräch zustande, indem die Anbieterin ein Angebot übermittelt und die Kund:in dieses Angebot annimmt (z. B. durch Unterschrift oder schriftliche Bestätigung in Textform, etwa per E-Mail).
Erst mit Annahme des Angebots kommt ein verbindlicher Vertrag zustande.
4. Preise, Rechnung, Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot/Vertrag vereinbarten Preise.
Die Abrechnung erfolgt per Rechnung (PDF per E-Mail). Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Anbieterin ist berechtigt, den Beginn der Leistung bzw. die Teilnahme an Leistungen von einem vorherigen Zahlungseingang abhängig zu machen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Gerät die Kund:in in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (insbesondere Verzugszinsen und ggf. Ersatz notwendiger Rechtsverfolgungskosten).
5. Ratenzahlung
Eine Ratenzahlung ist nur nach ausdrücklicher Vereinbarung möglich. Die Anzahl der Raten, die Fälligkeiten und ggf. abweichende Gesamtbeträge ergeben sich aus dem Angebot/Vertrag.
Gerät die Kund:in mit einer Rate in Verzug und wird auch nach angemessener Fristsetzung nicht gezahlt, ist die Anbieterin berechtigt, die restliche Vergütung sofort fällig zu stellen und weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Beträge auszusetzen.
6. Laufzeit, Umfang, Teilnahme
Die Laufzeit des Gruppenprogramms beträgt 6 Wochen (beginnend ab dem im Angebot/Vertrag genannten Startdatum).
Der konkrete Leistungsumfang (z. B. Anzahl Calls, Inhalte, Termine, ggf. Unterlagen) ergibt sich aus dem Angebot/Vertrag.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen berechtigen grundsätzlich nicht zu einer Rückerstattung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
7. 1:1-Termine – Absage / Verschiebung
Vereinbarte 1:1-Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Verschiebung oder Absage ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann der Termin als durchgeführt berechnet werden, es sei denn, die Kund:in weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8. Gruppenprogramm – Termine, Aufzeichnungen, Teilnahme
Die Termine für Gruppenformate werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Aufzeichnungen: Gruppensitzungen werden in der Regel aufgezeichnet und den Teilnehmer:innen im Anschluss zur Verfügung gestellt. Dabei können Ton, Bild, Chatbeiträge und die gezeigten Namen erfasst werden.
Wer nicht in Bild oder mit vollem Namen erscheinen möchte, kann z. B. Kamera und Mikrofon deaktivieren oder einen abgekürzten Namen verwenden. Beiträge über Mikrofon/Kamera können dennoch in Aufzeichnungen enthalten sein, wenn die Person aktiv teilnimmt.
Ein Anspruch auf Live-Teilnahme an jedem Termin besteht nicht. Die Bereitstellung der Aufzeichnungen ermöglicht die Nachholung. Eine Erstattung wegen Nicht-Teilnahme an einzelnen Terminen erfolgt nicht.
9. Online-Durchführung (z. B. Zoom) und technische Voraussetzungen
Leistungen werden ganz oder teilweise online erbracht (z. B. per Zoom). Die Kund*in ist selbst verantwortlich für eine ausreichende technische Ausstattung (Internet, Endgerät, Software, Audio/Video).
Bei technischen Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen (z. B. Ausfall der Plattform oder Internetstörungen), besteht kein Anspruch auf Schadensersatz. Die Anbieterin bemüht sich in solchen Fällen um eine angemessene Lösung (z. B. Ersatztermin oder Bereitstellung einer Aufzeichnung), soweit zumutbar.
10. Nutzungsrechte, Urheberrecht, Verbot der Weitergabe
Unterlagen, Inhalte, Audios/Videos und Aufzeichnungen sind urheberrechtlich geschützt.
Die Kund*in erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Gebrauch. Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder gewerbliche Nutzung ist untersagt.
Insbesondere ist es untersagt, Aufzeichnungen oder Inhalte aus dem Gruppenprogramm (auch auszugsweise) zu speichern, weiterzugeben, öffentlich zugänglich zu machen oder auf Social Media zu teilen.
11. Vertraulichkeit in Gruppen
Teilnehmerinnen verpflichten sich, vertrauliche Informationen anderer Teilnehmerinnen, die im Rahmen des Programms bekannt werden, nicht an Dritte weiterzugeben.
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen (z. B. Störungen, Weitergabe von Aufzeichnungen, Verletzung der Vertraulichkeit) kann die Anbieterin die betreffende Person vom Programm ausschließen. Ein Erstattungsanspruch besteht in diesem Fall nicht, sofern der Ausschluss durch das Verhalten der Kund*in veranlasst wurde.
12. Hinweis zu Coaching / psychologischer Beratung (ohne Heilerlaubnis)
Die Leistungen sind Coaching bzw. psychologische Beratung und keine heilkundliche Tätigkeit. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.
Coaching/Beratung ersetzt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei Beschwerden mit Krankheitswert oder akuten Krisen wird empfohlen, geeignete medizinische oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.
13. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
14. Widerrufsrecht (Verbraucher*innen)
Verbraucherinnen steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Details ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die der Kundin im Zusammenhang mit dem Angebot/Vertrag zur Verfügung gestellt wird.
Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist: Verlangt die Kundin ausdrücklich, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und bestätigt die Kundin die Kenntnis vom möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts, kann das Widerrufsrecht bei vollständiger Leistungserbringung erlöschen.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher:innen bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Stand: 28.02.2026